NAS Hersteller Western Digital im Überblick

Als Spezialist für die Herstellung von Halbleitern trat Western Digital 1970 an, um sich stetig neuen Geschäftsfeldern zu widmen und schließlich zum weltweit führenden Hersteller von Festplatten zu werden.

Eine Liste einiger Western Digital NAS:



Western Digital My Cloud DL2100

Western Digital My Cloud DL2100
CPU: Intel Atom C2350 Dual-Core-Prozessor mit 1,7 Ghz
RAM: 1 GB DDR3
Festplatteneinschübe: 2 Stück
Maximale Speicherkapazität: 16 TB
Preis: EUR 880,00

Western Digital My Cloud EX2100

Western Digital My Cloud EX2100
CPU: Marvell Armada 385 mit 1,3 Ghz
RAM: 1GB DDR3
Festplatteneinschübe: 2 Stück
Maximale Speicherkapazität: 16 TB
Preis: EUR 290,00

Western Digital Diskless My Cloud EX4100 Expert Series

Western Digital Diskless My Cloud EX4100 Expert Series
CPU: Marvell ARMADA 388-1,6-GHz-Dual-Core-Prozessor
RAM: 2 GB DDR3
Festplatteneinschübe: 4 Stück
Maximale Speicherkapazität: 32 TB
Preis: EUR 290,00

Western Digital My Cloud 1Bay

Western Digital My Cloud 1Bay
CPU: Dual-Core 650 MHz
RAM: 256 MB DDR3
Festplatteneinschübe: 1 Stück
Maximale Speicherkapazität: 8 TB
Preis: EUR 139,51

WD My Book Live

WD My Book Live
CPU: Mindspeed Comcerto 2000 Dual-Core ARM Cortex-A9 - 650Mhz
RAM: 256MB DDR3
Festplatteneinschübe: 1 Stück
Maximale Speicherkapazität: 3 TB
Preis: EUR 140,29

Von Taschenrechnerchips zum Massenspeicher

Mitte der 70er Jahre mauserte sich das junge Unternehmen zum führenden Hersteller von Chips für Taschenrechner. Der Erfolg hielt aber nicht lange an und wurde von Ölkrise und dem Konkurs des größten Kunden torpediert. Der Konzern stand kurz vor dem Aus, konnte sich aber sogar aus den Fängen einer Insolvenz befreien und zahlreiche Innovationen auf den Markt werfen. Fortan fasste Western Digital so Fuß im Festplattensegment und produzierte mit dem Wissen aus der Halbleiterfertigung die ersten WD Festplattencontroller.
Ende der 80er übernahm der Konzern das Speichersegment der Tandon Corporation und legte damit den Grundstein für eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte. Es sollte dennoch ein ganzes Jahrzehnt dauern, bis Western Digital den breiten Markt mit der ersten Festplatte versorgte.

Aufstieg des Marktführers

Dachte man im Milleniumsjahr noch in Größenordnungen zweistelliger Gigabytes, ist heute gut und gerne das 200-fache Standard bei den aktuellen Produkten des Konzerns. Die Konzentration auf die Produktion von Speicherlösungen hat sich bis heute durchgesetzt. Weil ein klar umgrenztes Firmenporträt oft ein wichtiger Erfolgsfaktor ist, hat es Western Digital damit geschafft, fast die Hälfte des Marktes zu beherrschen. Geholfen haben dabei auch die Übernahmen von Hitachi und SanDisk.

Produktüberblick

Im Bereich der tragbaren Massenspeicher bietet WD die My Passport Serie, die nicht nur bestechend gut designed ist, sondern bei Bedarf auch praktische Premiumfunktionen bietet. So gibt es Modelle mit WLAN-Schnittstellen für kabellosen Zugang, aufladbaren Akkus und integrierten SD-Kartenlesern. Mit bis zu 4 TB sind die mobilen Speicherbänke vielseitig einsetzbar und auch als vollwertige Back-up Lösungen verwendbar. Wer auf Mobilität verzichten kann, für den bietet WD die My Cloud Geräte an, die mit bis zu 16 TB genug Platz für alle Fotos, Musiktitel, Videos und Dateien im Heimnetzwerk bieten. Eine leicht verständliche Benutzeroberfläche und automatisierte Datensicherung gehören dabei natürlich zum Standard.
Das Hauptgeschäftsfeld liegt für die Kalifornier aber nach wie vor bei den internen Festplatten, die Western Digital durch verschiedene Farbgebung klar kategorisiert.

Die Festplattenmodelle

Die Modelle der Black-Reihe mit bis zu sechs TB Fassungsvermögen sind für die Verwendung in klassischen Computern oder Laptops (WD Black Performance Mobile) vorgesehen. Zielgruppe sind ambitionierte Anwender und Gamer. WD bietet satte fünf Jahre Garantie.
Maximal sechs TB gibt es bei den blauen Festplatten, die hauptsächlich für den täglichen Bedarf mit Standardaufgaben gefertigt und besonders günstig zu haben sind.
Für den Dauerbetrieb bietet Western Digital gleich zwei Modellreihen an. Die lilafarbene Purple-Serie ist für den 24/7 Betrieb in Überwachungssystemen (Surveillance) entwickelt worden und kann die Aufnahmen von bis zu 64 Kameras speichern.
Schließlich bleibt die Red-Serie, die mit besonders temperaturunempfindlichen Festplatten speziell für Netzwerkspeicher (NAS) im Rund-um-die-Uhr-Betrieb gefertigt werden.