Die richtigen Festplatten für den NAS finden

NAS Festplatten - Bild: © Depositphotos.com/nikolodion (Mikalai Maminau)

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Auswahl der passenden Festplatten für Ihr NAS System.

Sie haben einen NAS Server oder möchten einen erwerben und die passenden Festplatten fehlen? In diesem Artikel zeigen wir Ihnen worauf Sie beim Kauf der Festplatten achten sollten. Zudem können Sie mit Hilfe unseres Festplatten-Konfigurators ganz einfach nach Festplatten suchen, die Ihren Anforderungen genügen.

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Seagate IronWolf
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Kapazität
1 - 16 TB
2 - 16 TB
1 - 12 TB
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bis zu 1 Million Stunden
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Letzte Aktualisierung am 6.12.2023 um 09:43 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Festplattenfinder

Grundsätzliches

In der Regel können Sie bereits beim Kauf eines NAS wählen, ob Sie ein Gerät ohne, oder im Bundle mit Festplatten erwerben möchten. Oft stehen dabei sogar verschiedene Bundles mit einer Auswahl an Festplatten mit unterschiedlich großer Speicherkapazität bereit.

Ein NAS-Server ohne Festplatte ist günstiger und flexibler.
Es lassen sich ein oder mehrere Laufwerke einbauen. Nicht zuletzt kann der User selbst bestimmen, welche Festplatte er nutzen möchte.

Ein weiterer Grund neben der flexiblen Gestaltungsmöglichkeit ist natürlich der Preis. Oftmals ist es wesentlich günstiger, seperat eine Festplatte zu kaufen, eine bereits vorhandene Platte zu benutzen oder aber das Speichervolumen schrittweise zu erhöhen.

Festplatten Format – 3,5 oder 2,5 Zoll

NAS Festplatten werden überwiegend im 3,5-Zoll-Format angeboten, das auch typisch für den Desktop-PC ist. Nur wenige, sehr kleine NAS Systeme für Heimanwendungen sind für Festplatten im Notebook-Format 2,5 Zoll ausgelegt. Sie sind leiser und benötigen weniger Strom, im Verhältnis zum Speicherplatz kosten sie aber mehr als 3,5-Zoll-Festplatten.

Betriebszeiten – Stresstest für die Festplatten

Wie ein Cloud-Speicher soll ein NAS Daten ständig abrufbereit halten. Es läuft daher in der Regel rund um die Uhr und versetzt sich höchstens selbst in einen Ruhezustand, wenn niemand Daten abfragt. Desktop-Festplatten für PC-Anwendungen sind mit solchen Dauerbelastungen in der Regel überfordert, ebenso normale 2,5-Zoll-Festplatten für den Einsatz im Notebook.

Bei der Auswahl von Festplatten für Ihr NAS sollten Sie daher in jedem Fall zuerst darauf achten, dass sie für einen 24-Stunden-Betrieb ausgelegt sind. Dieses Kriterium ist aber noch nicht ausreichend. Zum Beispiel eignet sich die Archive HDD v2 von Seagate zwar für den Dauerbetrieb, wird aber vom Hersteller nicht für die Verwendung im NAS empfohlen.

Empfehlenswerte Festplatten für NAS Server

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Die Seagate Archive HDD nutzt Shingled Magnetic Recording (SMR), ein spezielles Aufzeichnungsverfahren, das eine höhere Datendichte erlaubt, aber eine besondere Verfahrensweise beim Schreiben erfordert. Bei längeren Schreibzugriffen, wie sie im NAS zum Beispiel beim Rebuild eines RAID-Systems vorkommen, kann das Probleme bereiten.

Spezielle Festplatten-Serien für den NAS

Passende Festplatten für NAS-Anwendungen produzieren die Hersteller Seagate, Toshiba und Western Digital (WD), letzterer auch unter dem Markenamen HGST. Dahinter verbirgt sich das ehemalige Festplattengeschäft von IBM und Hitachi.

HGST Festplatten für NAS Systeme erkennen Sie am Namenszusatz NAS. WD kennzeichnet die Einsatzgebiete der unter dem eigenen Namen vertriebenen Festplatten durch einen Farbcode. NAS Festplatten ist dabei die Farbe Rot zugeordnet und heißen entsprechend WD Red. Die NAS Festplatten von Seagate gehören zur Ironwolf Serie.

Datendurchsatz bei NAS Festplatten

Entgegen der intuitiven Vermutung ist die Schreib- und Lesegeschwindigkeit der Festplatten im NAS meist kein entscheidender Faktor. Der Flaschenhals ist in der Regel die Netzwerkanbindung, es sei denn, Sie betreiben Ihr NAS bereits in einem 10-GBit-Netzwerk und rufen entsprechende Datendurchsätze ab. Aus diesem Grund finden Sie im NAS auch überwiegend klassische Festplatten mit drehenden Magnetscheiben und keine SSDs.

Den Vorteil der höheren Zugriffsgeschwindigkeit können SSDs im NAS kaum ausspielen. Sie verbrauchen weniger Strom und sind leiser, reichen aber bei der Zuverlässigkeit vor allem im Bereich der langfristigen Datenspeicherung nicht an konventionelle Festplatten heran. Wenn Sie bei Ihrem NAS auf höchste Datensicherheit wert legen, dann verwenden Sie magnetische NAS Festplatten, wechseln diese kurz vor Ablauf der Garantiefrist aus und nutzen die ausgebauten Platten für Langzeit-Backups.

Seagate hat mittlerweile auch die Ironwolf 110 im Programm. Das sind SSD die speziell für den Einsatz im NAS konzipiert sind. Wer großen Wert auf einen schnellen Zugriff legt, der findet damit die perfekte Speicherlösung. Allerdings sind die Kosten pro TB hier immer noch höher als bei herkömmlichen HDD.

Welche Drehzahl für Festplatten im NAS

Bei der Drehgeschwindigkeit ist die Situation bei NAS Festplatten ähnlich wie bei den SSDs. Platten mit 7200 und mehr Umdrehungen pro Minute ermöglichen zwar höhere Datendurchsätze, aber die langsameren Festplatten mit 5400 Umdrehungen pro Minute erreichen meist schon Datenraten von 150 MB/s oder mehr und sind damit in den meisten NAS Systemen nicht ausgelastet.

Zu den Vorteilen langsamerer Festplatten zählt, dass sie typisch leiser und laufruhiger sind, weniger Strom benötigen und deshalb auch weniger Wärme abgeben. Im konkreten Einzelfall sieht das aber unter Umständen ganz anders aus. Die Drehgeschwindigkeit kann daher nicht mehr als ein Anhaltspunkt bei der Festplattenauswahl sein.

Festplattengröße und Festplattenanzahl

Allgemein sollte die Größe von NAS Festplatten zu Ihrem aktuellen Platzbedarf passen und die Entwicklung der näheren Zukunft mit einbeziehen. Für zehn Jahre im voraus zu planen ist wenig sinnvoll, Sie binden damit nur Kapital und erhöhen die Betriebskosten.

Der maximale Zeitraum für die Kapazitätsplanung bei Ihrem NAS sollte die Garantiedauer der Festplatten sein. Auch bei den hochwertigsten NAS Platten nimmt die Wahrscheinlichkeit von Fehlern mit der Betriebsdauer zu. Es ist darum oft sinnvoll, die Platten vor Ablauf der Garantie auszutauschen und dabei die Kapazität den dann aktuellen Anforderungen anzupassen.

Darüber hinaus besitzen NAS Systeme im Allgemeinen zwei bis acht Festplatteneinschübe, Enterprise-Systeme sogar bis zu 16, sodass Sie akute Engpässe meist durch den Einbau einer zusätzlichen Platte beseitigen können. Bei der Neueinrichtung ist es aber sinnvoller, statt vieler kleiner Platten nur wenige große einzubauen. Die gleiche Kapazität kostet bei großen Platten in der Regel weniger, sie haben einen geringeren Stromverbrauch und erzeugen weniger Vibrationen als mehrere kleinere Festplatten.

Datenblöcke und Blockgrößen

Um den Verwaltungsaufwand innerhalb der Dateisysteme in Grenzen zu halten, werden Daten auf Festplatten nicht Bit für Bit gespeichert, sondern zu Blöcken von typischerweise 512 KB zusammengefasst. Dadurch bleibt bei kleineren Dateien zwar Speicher ungenutzt, die Zugriffe können aber wesentlich schneller erfolgen und es lassen sich größere Speicherbereiche adressieren.

Mit einer zunehmenden Durchschnittsgröße von Festplatten und Dateien stellen sich auch neue Anforderungen an die Blockgrößen. Aktuelle Dateisystemimplementationen verwenden zum Teil Blöcke mit 4 KB und es gibt bereits Festplatten, die diese Blockgröße auch hardwaremäßig unterstützen.

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Finden Sie die passende Festplatte ganz einfach mit unserem Festplattenfinder

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NAS Festplatte für Überwachungskameras

Spezielle NAS Festplatten die für die extreme Belastung der vielen Schreib- und Löschvorgänge von Überwachungskameras ausgelegt sind.

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Zusammenfassung

Für NAS Server mit wenig RAM reichen kleine SSD mit 256 GB in der Regel als Cache vollkommen aus.

Die Seagate IronWolf 110 SSD Serie eignet sich hier besonders, da diese speziell für NAS Server entwickelt wurde. Das schlägt sich in einer bis zu doppelt so langen Haltbarkeit gegenüber normalen SSD wieder.

Hier geht es zum Artikel SSDs im NAS: Wann lohnt sich der schnelle Massenspeicher?


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Für NAS Server mit etwas mehr RAM sind SSD mit ca. 500 GB bis 1.000 GB als Cache ideal. Solle nur ein Benutzer auf Ihrem NAS arbeiten, dann reichen auch 256 GB.

Die Seagate IronWolf 110 SSD Serie eignet sich hier besonders, da diese speziell für NAS Server entwickelt wurde. Das schlägt sich in einer bis zu doppelt so langen Haltbarkeit gegenüber normalen SSD wieder.

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Für NAS Server mit mehr als 8 GB RAM sind SSD ab 1.000 GB als Cache ideal. Die starken NAS Systeme profitieren extrem von einem größeren Cache. Besonders bemerkbar macht sich das bei großen Daten oder mehreren Benutzern.

Die Seagate IronWolf 110 SSD Serie eignet sich hier besonders, da diese speziell für NAS Server entwickelt wurde. Das schlägt sich in einer bis zu doppelt so langen Haltbarkeit gegenüber normalen SSD wieder.

Hier geht es zum Artikel SSDs im NAS: Wann lohnt sich der schnelle Massenspeicher?


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Bei SSD Speicher in einem NSA Server gibt es einiges zu beachten. So ist nicht jede SSD für den Dauerbetrieb im NAS ausgelegt. Hier sollte man unbedingt auf eine spezielle Kennzeichnung für diesen Einsatzzweck achten. Normale SSD halten in einem NAS Server meist kein Jahr durch.

Die Seagate IronWolf 110 SSD Serie eignet sich hier besonders, da diese speziell für NAS Server entwickelt wurde. Selbst gegenüber anderen NAS SSD ist hier die Lebensdauer bis zu doppelt so hoch. Erhältlich ist die IronWolf 110 SSD derzeit mit 240 GB bis zu 4 TB Speicherplatz.

Hier geht es zum Artikel SSDs im NAS: Wann lohnt sich der schnelle Massenspeicher?


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