DVB-T2 Stick am NAS Server anschließen

DVB-T2 Stick am NAS Server anschließen

DVB-T2 Stick am NAS Server anschließen - Bild: © Depositphotos.com/RasulovS (Sergiy Rasulov)

DVB-T2 Stick per USB mit dem NAS-Server verbinden und einrichten

Ein NAS-Server lässt sich vielseitig in Heimnetzwerken verwenden und fungiert als Netzwerkspeicher, zentrale Datensicherung oder als Streaming-Dienst. Mittels diversen Peripheriegeräten und Anwendungen lässt sich die Funktionalität noch erweitern. Wird ein DVB-T2 Stick per USB mit dem NAS-Server verbunden und korrekt eingerichtet, können alle Geräte im Heimnetzwerk qualitativ hochwertigen Fernsehprogramme in HD empfangen. Quasi so wie mit einem DVB-T2 HD Fernseher.

NAS-Server – Voraussetzungen und Möglichkeiten

Ein Network Attached Storage (NAS) ist ein netzgebundener Speicher, der sich nahtlos in jedes LAN- und WLAN-Netzwerk integrieren lässt. Haben Sie den Netzwerkspeicher eingerichtet und mit Ihrem Heimnetzwerk verbunden, können Sie den Server für verschiedene Zwecke verwenden. Je nach Modell besitzt Ihr NAS unterschiedlich viele Anschlüsse und Erweiterungsmöglichkeiten. Möchten Sie zu Hause nicht nur am Fernseher, sondern an allen anderen netzwerkfähigen Geräten hochauflösende Filme in HD genießen, benötigen Sie für Ihren NAS-Server einen DVB-T2 Stick. Des Weiteren muss Ihr NAS mit dem hochauflösenden Fernsehen zurechtkommen und das HEVC-Material decodieren können. Zu diesem Zweck muss Ihr NAS-Server eine entsprechend hohe Rechenleistung besitzen und sollte in der Regel nicht älter als 2 bis 3 Jahre sein.

Im Handel gibt es einige Receiver-Boxen in Form von USB-Sticks. Diese kosten zwischen 30 und 100 Euro. Sie können die Sticks mit jedem PC oder Laptop und direkt mit einem NAS verbinden. Im Vergleich zu einer PCI-Express-Steckkarte ist ein USB-Stick um einiges flexibler und handlicher. Einen empfehlenswerten DVB-T2 Stick bekommen Sie beispielsweise von Freenet. Mit diesem können Sie Fernsehen in Full HD empfangen und zusätzlich das TV-Programm aufnehmen. Eine weitere Möglichkeit ist der beliebte TVButler von DVBLogic. Mit diesem USB-TV-Stick können Sie DVB-T/T2 sowie Kabelfernsehen empfangen und das Programm in Ihrem Heimnetzwerk streamen. Vor dem Kauf sollten Sie sich davon überzeugen, dass der USB-Stick mit Ihrem NAS-Server kompatibel ist. Konsultieren Sie zu diesem Zweck entweder die Anleitung oder informieren Sie sich im Internet bei den Herstellern. In der Regel finden Sie bei den Systemvoraussetzungen die unterstützten NAS-Systeme. Der DVBLogic TVButler funktioniert beispielsweise mit den Systemen der Hersteller Synology, Western Digital, QNAP, Asustor und Netgear.

So schließen Sie den DVB-T2 Stick an Ihrem NAS-Server an

Haben Sie sich für einen passenden DVB-T2 Stick im Handel entschieden und diesen gekauft, können Sie mit der Einrichtung beginnen. Im Grunde läuft diese nicht anders ab, als wenn Sie einen DVB-T2 Stick mit einem PC oder Laptop nutzen wollen. Ihr NAS-Server muss mit dem Internet verbunden sein und sollte sich softwaretechnisch auf dem aktuellen Stand befinden. Als Nächstes verbinden Sie den DVB-T2 Stick mit einem freien USB-Anschluss an Ihrem NAS-Server. Befindet sich eine Antenne im Lieferumfang, müssen Sie diese mit dem Stick verbinden. Des Weiteren müssen Sie entweder eine Software oder eine App auf Ihrem NAS installieren. Je nach Hersteller gehört eine Treiber- bzw. Software-CD zum Lieferumfang des DVB-T2 Sticks. Verwenden Sie beispielsweise einen TVButler von DVBLink mit einem Synology-NAS, befindet sich die notwendige Anwendung bereits im Paketzentrum des Servers. Über das Menü „Manuelle Installation“ können Sie die App direkt auf Ihrem NAS-Server installieren und die Anwendung einrichten. Sollte es Probleme geben, deinstallieren Sie die Anwendung und installieren Sie die App nach dem Neustart Ihres NAS erneut. Im Anschluss daran installieren Sie auf allen Geräten, auf denen Sie zukünftig das hochauflösende Fernsehprogramm betrachten wollen, eine kompatible Player-Software.

Die Einrichtung am Beispiel einer Synology DiskStation erklärt

Verwenden Sie beispielsweise einen NAS-Server vom Hersteller Synology, können Sie diesen ohne großen Aufwand in eine Streaming Station verwandeln. Mittels dem Synology DiskStation Manager lässt sich das Fernsehprogramm in HD direkt auf ein beliebiges Endgerät übertragen. Über das Menü „TV Aufnahme“ können Sie die Einrichtung vornehmen und müssen dort das Land und die Region auswählen. Im Anschluss an die Kanalsuche können Sie das Fernsehprogramm komfortabel in Ihr Heimnetzwerk übertragen. Mittels dem vorhandenen Programmführer können Sie auch Aufnahmen für eine spätere Ansicht planen. Sie können im DiskStation Manager auswählen, welche Programme gestreamt werden und sogar eine Nutzerbegrenzung festlegen. War die Einrichtung erfolgreich, können Sie an allen Endgeräten, die sich im Heimnetzwerk befinden, eine geeignete Player-Software installieren und darüber die Fernsehprogramme ansehen.

Der DVB-T2 Stick wird nicht erkannt, was tun?

In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der USB-Stick nicht oder nicht mehr von Ihrem NAS-Server erkannt wird. In einem solchen Fall müssen Sie nicht gleich einen neuen DVB-T2 Stick kaufen. Die meisten Probleme lassen sich innerhalb von wenigen Minuten beheben. Oftmals funktioniert die App des DVB-T2 Sticks nicht mit der aktuellen Version des Betriebssystems. Ist dies der Fall, deinstallieren Sie die Anwendung und bringen danach das Betriebssystem Ihres NAS-Servers auf den neuesten Stand. Führen Sie im Anschluss daran einen Neustart durch und installieren Sie die Anwendung für den Stick erneut. Wird der Stick immer noch nicht erkennt, sollten Sie überprüfen, ob die Hardware auch mit Ihrem NAS kompatibel ist.

Kein Bild und weitere Probleme

Treten bei der Wiedergabe von Bild und Tonprobleme auf, liegt das in vielen Fällen am Zusammenspiel Ihrer Serversoftware und der Abspielsoftware des DVB-T2 Sticks. Ist alles korrekt eingerichtet, muss die Player-Software auf den angeschlossenen Clients den USB-Stick an Ihrem NAS-Server erkennen. Ist dies der Fall und Sie können dennoch kein Fernsehen empfangen, sollten Sie als Nächstes den Aktualitätsstatus der Programme überprüfen. Sie finden recht schnell heraus, ob die Software aktuell ist oder ein Update benötigt. Ist die Version nicht mehr aktuell, kann dies der Grund für Ihre Probleme sein. Bringen Sie alle Anwendungen auf dem neuesten Stand und starten Sie Ihren NAS-Server neu. In den meisten Fällen sollten die Probleme nun behoben sein. Sollten Sie ein Problem mit einen zu schlechten Empfang haben, können sie dieses ebenfalls schnell lösen. Dazu sollten Sie die Antenne neu positionieren und auf jeden Fall Ecken meiden. Handelt es sich um eine kleine Antenne, können Sie diese eventuell gegen eine leistungsstärkere Antenne tauschen.

Installation und Einrichtung in der Zusammenfassung

  • kaufen Sie einen DVB-T2 Stick, der mit Ihrem NAS-Server kompatibel ist
  • aktualisieren Sie die Software von Ihrem NAS-Server
  • verbinden Sie den Stick per USB mit Ihrem NAS
  • schließen Sie die mitgelieferte Antenne an
  • installieren Sie die aktuellste Version der Software Software oder App auf Ihrem NAS-Server
  • richten Sie auf Ihren Clients eine geeignete Player-Software ein

HD Fernsehen und Aufnahmen von überall aus genießen

Haben Sie einen DVB-T2 Stick mit Ihrem NAS-Server verbunden und diesen korrekt eingerichtet, können Sie HD Fernsehen auf alle angeschlossenen Computer, Tablets und Smartphones streamen. Auf jedem Gerät muss zu diesem Zweck eine geeignete Player-Software installiert und eingerichtet sein. Damit das HD-Streaming reibungslos läuft, sollten sich alle Programme und Apps auf dem aktuellen Stand befinden. Neben dem Empfang von HD Fernsehen bietet Ihnen der DVB-T2 Stick noch weitere Funktionen. Sie können auf diverse Internetlösungen, wie Zattoo oder waipu.tv zurückgreifen und Live TV aus dem Internet direkt in Ihrem Netzwerk streamen. Des Weiteren besitzen viele USB-Sticks noch eine praktische Aufnahmefunktion. Sie können Sendungen entweder über das Programm im Voraus programmieren oder die Aufnahme direkt starten. Die fertigen Aufnahmen lassen sich anschließend in den Apps, in der Mediacenter-Software oder direkt im Browser betrachten.

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